DE

Interview mit Sylwina

An der erfolgreichen Bloggerin und Jungunternehmerin Sylwina kommt man momentan kaum vorbei. Auf ihrem Blog und in ihren Social-Media-Kanälen begeistert sie Tausende mit gesunden Rezepten, Lifestyle-, Reise-, und Beauty-Tipps. In unserem Interview gibt sie exklusive Insights in das Leben einer Influencerin und verrät, wie auch Sie den Einstig in die Branche schaffen.

 

Sylwina, dein Job ist ein Traum vieler junger Menschen. Ist er wirklich so traumhaft?

Jeder Traum der Realität  erhält eine andere Dynamik. In meiner Kindheit waren meine Traumberufe Friseurin oder Kindergärtnerin: Ich sah nur die positiven und schönen Aspekte von diesen Berufen. Die emotionale Belastung und der Stress bei der Arbeit mit Kindern oder die langen Arbeitszeiten und der Erfolgsdruck, Kundenwünschen gerecht zu werden – das sieht man beim ,,Traumberuf“ nicht. Solche Aspekte gehören aber zu jedem Beruf dazu. Trotzdem kann ich  immer noch mit Überzeugung sagen: Ich habe einen Traumjob, und dafür arbeite ich auch gerne. 

Wie sieht eine typische Woche bei dir aus?

Eine typische Woche gibt es eigentlich nicht. Es ist ganz unterschiedlich, und jeder Tag ist anders. Aber es gibt gewisse Dinge, die ich jede Woche tue: Rezepte filmen  und fotografieren, Bilder bearbeiten  und Filme schneiden nehmen ca. einen Tag in Anspruch. Dazu kommt das Schreiben von Blogposts, entweder für meinen eigenen Blog oder als Gastbeiträge für Corporate Blogs. Shootings für mein Instagram gehören bei mir auch wöchentlich fix zum Programm, und ich treffe mich mit meinem Fotografen Dani Pochetti ca.  drei bis vier Mal die Woche dafür.  Auch Konzeptarbeit gehört zu meinem Job, mit meiner Agentur Sharesquare biete ich Beratung und corporate social media solutions an. Ich mache zudem täglich 30 bis 90 Minuten Sport und koche gesund.

Welche drei Dinge muss man wissen, wenn man ebenfalls Influencer werden will?

Wenn man bereit ist, hart zu arbeiten, wird man ziemlich sicher Erfolg damit haben. Man sollte unbedingt gerne fotografieren / Videos machen, und man muss bereit sein, für seine Community zu leben. Derjenige, der den Moment (sei es das warme Essen, dass einem gerade serviert wird, oder der Sonnenuntergang) lieber für seine Community fotografiert als ihn einfach zu geniessen – derjenige ist Influencer. Mir ist die Impression eines Momentes immer wichtiger als der Moment selber. Ich fotografiere seit Kindheit, und ich teile gerne – ich fühle mich dazu berufen.

Welche drei Beauty- oder Haarprodukte trägst du immer bei dir?

Lippenbalsam, Concealerstick und Sonnenschutz

Welche Menschen haben dich in deiner Vergangenheit beeinflusst? Wieso?

Alle Menschen, die mir jemals sehr nahe gestanden sind, haben mich sehr beeinflusst. Meine Eltern natürlich, aber auch meine Mentoren. Ich habe mehrere Mentoren heute, die mich beraten, und ohne sie wäre ich heute nicht wo ich bin. Sie sind für mich extrem wichtig und ich schaue zu ihnen hoch.

Deine liebsten Bücher?

,,Khalil Gibran – der Prophet“. Es ist ein wenig wie meine Bibel.,,Der kleine Denkverführer: Philosophische Spiele“ von Julian Baggini finde ich auch ganz toll. Ich habe es in meiner Jugend geschenkt bekommen von meinen Eltern. Von den Klassikern mag ich Demian von Hermann Hesse oder Homo faber von Max Frisch am liebsten.

Was, würdest du sagen, ist der grösste Schlüssel zum Erfolg in der Online-Branche?

Oft online sein aber auch offline ein starkes Netzwerk pflegen. Bewusst und nicht planlos zu kommunizieren und kreatives Risiko zu nehmen. Als Snapchat aufkam zum Beispiel, kriegte ich anfangs extrem viel Kritik. Ich habe früh angefangen, in den Snaps die Zuschauer direkt anzusprechen. Leute aus meiner Umgebung haben mich angerufen und gesagt: Was machst du da ... es ist peinlich, du ruinierst dein Image! Aber ich habe daran geglaubt – die ehrliche und authentische Kommunikation auf Snapchat und Instagram hat mir schlussendlich enorm viel gebracht. Denn meine Community ,,kennt“ mich jetzt. Wohingegen vorher viele nur meine Posts auf Instagram angeschaut haben und ein völlig unvollständiges Bild von mir hatten. Man muss seiner Intuition vertrauen – überall im Leben. Das ist bestimmt ein Schlüssel zum Erfolg.

Der grösster „Fail“ deiner Kariere? Und was hast du daraus gelernt?

Es fällt mir jetzt gerade nichts Konkretes ein. Aber ich mache laufend Fehler. „Failure is a bruise & not a tattoo“ – das ist mein Motto diesbezüglich. Ich schaue immer nach vorne.

Wie motivierst du dich, wenn schwere Zeiten anstehen?

Ich sage mir immer: Egal, was passiert. Der Kaffee und die Schokolade am Morgen werden immer gleich gut schmecken:)

Wie geht es weiter? Verrätst du uns deine Zukunftspläne?

Ich darf nicht! Aber es geht weiter:)  Nur so viel: Meine Webseite wird gerade umgebaut, und es wird unter anderem mehr BEAUTY Content geben in Zukunft. Ich freue mich darauf! 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Social Media

Teilen Sie diesen Beitrag auf Social Media.

Tags

Tipps und Inspirationen rund um die Themen Haare und Beauty

Interview

Neuste Artikel


Bestellen Sie unseren Newsletter und erhalten Sie einen 10% Gutschein
10%